Dienstag, 23 März 2021 11:21

Achte auf dein Herz!

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Seit einiger Zeit wird sehr stark dafür geworben und plädiert, dass wir Wasser aus dem Wasserhahn trinken. Es gibt Firmen, die bieten Produkte an, mit denen wir unser Mineralwasser zuhause selber herstellen können: Leitungswasser mit Kohlesäure versetzten, fertig. Das spart das Einkaufen und wir müssen keine Wasserkisten mehr schleppen. Umweltorganisationen befürworten auch, dass wir unser „Kranwasser“ trinken. Sie kritisieren, dass die wertvollen Wasserquellen unseres Landes in der Hand einiger privater Getränkehersteller sind. Die Sorge ist, dass die immer mehr Wasser für sich und ihre Produkte beanspruchen. Dass immer weniger Wasser in die Natur gelangt, weil es vorher „abgezwackt“ wird.

Überhaupt ist es schon erstaunlich, dass wir bis in das eigene Haus eine Trinkwasserleitung haben. Noch vor ein paar Jahrhunderten mussten die meisten Leute ihr Wasser vom Brunnen erst einmal nach Hause schleppen. Was für ein Privileg. Ich komme regelmäßig darüber ins Staunen. Auch, dass unsere Trinkwasserversorgung regelmäßig kontrolliert und überwacht wird. Ist das Trinkwasser belastet werden wir darüber informiert. Damals hatten die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes eine „Heidenangst“, dass böse Menschen das Brunnenwasser vergiften könnten. Deshalb gab es für dieses Vergehen im Mittelalter drastische und abschreckende Todesstrafen.

Was haben nun unsere Wasserquellen und unsere Trinkwasserleitungen mit dem menschlichen Herzen zu tun? Im Buch der Sprüche in der Bibel wird unser Herz mit einer Wasserquelle verglichen. „Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus.“ (Sprüche 4, 23) Aus unseren Herzen kommen entweder gute und heilsame Worte, Gedanken und Taten. Oder es kommen böse Gedanken, Worte und Taten zum Vorschein. Die Vorstellung an dieser Stelle ist, dass es Dinge gibt, die unser Herz vergiften können, wie ein Brunnen vergiftet werden kann. Das Ergebnis: Um ein gesundes Herz herum können die Menschen leben und fröhlich sein. Um ein vergiftetes Herz herum leiden die Menschen und kommen im schlimmsten Fall sogar um.

Darum sollen wir unser Herz schützen, die Mitte unseres Menschseins, den Brunnen, in dem alles zusammenkommt, was uns als Person ausmacht. Schützen vor zerstörerischen Gedanken und Einflüssen. Was uns und andere kaputtmacht, ist nicht gesund. Wir sind dazu herausgefordert nicht zulassen, dass etwas oder jemand unser Herz und unsere Gedanken schwer macht und uns belastet. Oder uns sogar zu Schlimmerem treibt. Alleine ist das aber nur schwer möglich. Auch ich durfte in diesen Tagen wieder erfahren, wie wertvoll es ist, wenn wir in diesem „Kampf“ zusammenstehen. Wenn wir uns gegenseitig ermutigen können hier nicht aufzugeben, sondern stark zu bleiben. Und vor allem, wenn wir uns gegenseitig daran erinnern, dass unsere Herzen den stärksten Wächter haben, den wir uns nur denken können: Jesus Christus. Den, der unsere Herzen kennt. Ich lade Sie, ich lade dich ein, Christus zu vertrauen, dass er die Stellung hält.

Ihr Fritz Rohde
Letzte Änderung am Samstag, 27 März 2021 11:40
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